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Schlauchfolien              

Die Grundform der Blasfolienextrusion ist immer ein Schlauch; da mit einem ringförmigen Extrusionswerkzeug gearbeitet wird, tritt zunächst ein ca. 180°C heißes Rohr aus, das in die Höhe gezogend wird. Durch eingeblasene Luft lässt sich das "Rohr" weiten und es ensteht ein zylinderförmiger Schlauch.

Wenn der Schlauch die oberen Abzugswalzen passiert hat, wird er in abgekühlter Form über Umlenkwalzen wieder nach unten in den Folienwickler geführt.

Dort wird der flachgelegte Schlauch aufgerollt. Der Schlauch wird danach als Rollenware versandbereit gestellt oder für die Weiterverarbeitung zu Beuteln, Säcken, Hauben verwendet

Aufgerollter Flachschlauch ist die Grundform.

 Lässt man beim Auftrollen einseitig eine Messerklinge mitlaufen, so entsteht ein "Halbschlauch". In aufgeklappter Form erhält man eine breite Flachbahn.

 

Läuft auf beiden Seiten des Schlauches je eine Messerklinge mit, so entstehen gleichzeitig 2 Rollen "Flachfolie".

  optimal für werbende Bedruckung !

Um einen möglichst großen Schlauchumfang  herzustellen, kann vor den Abzugswalzen mittels seitlicher Einlegebretter ein großer Schlauch kleingefaltet werden. So kann z.B. problemlos eine 12 m breite Folie hergestellt werden - hierfür läuft seitlich eine Messerklinge mit, die den Schlauch schlitzt. Der abrollte Schlauch kann dann auf diese Breite als flache Folie auseinandergezogen werden. Der "Seitenfaltenschlauch" ist auch das Vormaterial zur Herstellung von Seitenfalten-Schrumpfhauben zur Palettenverpackung